Nachdem mir schon Beschwerden zu Ohren kamen, dass wir gestern nichts geschrieben haben, heute ein Bericht für zwei Tage. Aber gestern Abend saßen wie so lange mit Carola und Dirk zusammen, dass wir beide viel zu müde waren, noch etwas aufzuschreiben. Heute sind wir User auch müde, aber es ist noch nicht so spät.
Gestern Morgen starteten wir zu unserer zweiten Etappe von Bacharach nach Koblenz weiter durch das Welterbetal. Weiterhin gab es viele biegen zu sehen, wie hier die Burgen Pfalzgrafenstein und Gutenfels bei Kaub:

Und natürlich die Loreley:

Interessant waren auch die Burgen Sterrenfels und Liebenstein, die durch zwei Schildmauern getrennt sind und die sich die „zwei feindlichen Brüder“ heißen:

Der sportliche Höhepunkt der gestrigen Etappe war dann der Anstieg in Koblenz nach Arenberg, den Wohnort von Carola und Dirk. Die Straße, die wir hoch fahren mussten, hieß bezeichnenderweise „Kniebreche“ und war sehr steil, aber unsere Knie ist etwas anderes haben wir uns zum Glück nicht gebrochen.
Bevor wir aber diesen Berg erklommen, haben wir noch eine kleine Shopping-Tour in Koblenz gemacht, um die Dinge zu kaufen, die wir vergessen haben. Stefan hat jetzt also einen neuen Titel, neue Badelatschen und neue Sandalen.
Bei Carola und Dirk war es schön. Wir hatten uns viel zu erzählen, da wir uns auch schon lange nicht mehr gesehen haben. Deswegen ist es auch ziemlich spät geworden (siehe den Anfang des Artikels). Vielen Dank nochmal an die beiden für ihre Gastfreundschaft.
Heute morgen ging es dann erst mal wieder den Berg, den wir gestern hoch fahren mussten, wieder runter. Hier noch ein paar Bilder von Koblenz:

Nach Koblenz änderte sich die Landschaft signifikant. Der angrenzenden Hügel reichten nicht mehr so nah an den Fluss heran, die Städte wurden größer, und wir mussten viel durch Industriegebiete fahren, aber Burgen gab es immer noch, wie hier z.B. das Schloss Drachenburg bei Königswinter:

In Bonn-Bad Godesberg wartete dann eine Überraschung auf uns: wir trafen dort Sanja, die gestern mit ihrer Freundin Toni und deren Mutter dorthin gefahren ist, um eine Freundin von Tonis Mutter zu besuchen. Und da wir heute auch durch Bad Godesberg fuhren, haben wir noch ein Treffen vereinbart.
Danach fuhren wir noch durch Bonn, wo übrigens sehr viele Fahrradfahrer*innen unterwegs Rasten, und, entgegen unserer ursprünglichen Planung, sogar noch etwas weiter bis Widdig, einen kleinen Dorf, das ein direkt an Rhein gelegenes Hotel besitzt, in den wir noch ein Zimmer bekommen haben. Dort haben wir dann auf der Hotelterrasse bei einem Getränk den Tag gemütlich ausklingen lassen und dabei auf den Fluss geschaut und Schiffe beobachtet.

Morgen werden wir dann voraussichtlich bis Düsseldorf fahren und müssen uns dann dort entscheiden, ob wir am Samstag weiter an Rhein bis Duisburg fahren und dann mit dem Zug nach Schwerte oder mit dem Zug von Düsseldorf nach Essen, um dann mit dem Rad ab der Ruhr nach Schwerte zu fahren.
Sicher sind aber schon die gemachten Touren, die ihr für nachverfolgen könnt: Bacharach-Koblenz und Koblenz-Widdig
Lieber Stefan,lieber Stefan,
es ist schön,dass wir weiter auch an der Radtour teilnehmen können und jeden Tag
sind wir gespannt,was ihr alles beim Radfahren erlebt .Eine großartige Sache :Euer
Unternehmen mit dem Fahrrad!.Wir freuen und leiden weiter mit euch mit!
Weiterhin eine tolle Radfahrt und hoffentlich ohne Probleme!
Liebe Grüße
Mama und Papa
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