Endlich an der Oder/Finally at the Oder

Short English Summary: Today we finally reached the river Oder, or more precisely the Western Oder, since the river branches here and the two branches unite in Stettin (Szczecin) again. With the Oder we also reached the next federal state on our tour, which is called Brandenburg. In addition to the change of the state also the type of landscape changed. From the coastal forrests which were dominant at the coast to a highly agriculturally used hill land. Tomorrow, we will cycle through the national park „Unteres Odertal“ (lower valley of the Oder).

Hinweisschild auf die Westoder/Information Sign for the River Westoder (Western Oder)

Nachdem ich schon seit drei Tagen davon rede, haben wir heute endlich die Oder erreicht, wenn auch erst am Ende unserer Etappe in unserem Zielort Mescherin, und werden jetzt die nächsten drei Tage an ihr entlang fahren. Um genau zu sein, ist es die Westoder, die wir heute erreicht haben, da sich die Oder ein paar Kilometer oderaufwärts von hier in zwei Arme aufspaltet, die sich dann bei Stettin wieder vereinen. Unsere Pension ist direkt am Oderufer und wir haben einen schönen Blick auf den Fluss von unserem Zimmer aus.

Alter Bahndamm durch Kiefernwald/Old railroad through pinewood

Damit haben wir jetzt endgültig die Ostsee bzw. das Stettiner Haff verlassen und sind jetzt richtig im Binnenland, was man auch an der Veränderung der Landschaft merken konnte. Während wir am Vormittag noch durch einen typischen Kiefernwald, den wir von der Küste jetzt reichlich gewohnt waren, fuhren, führte unser Weg dann hauptsächlich durch landwirtschaftlich genutzte, leicht hügelige Landschaft, so dass die heutige Tour auch aufgrund des am Ende uns entgegenwehenden Windes doch auch recht anstrengend wurde, vor allem auch, weil die Hitze jetzt auch uns erreicht hat. Außerdem betrug die Länge unserer Etappe heute ungefähr 85km, was eine der eher längeren für uns war. Deshalb waren wir dann bei unserer Ankunft in Mescherin auch ziemlich k.o. und mussten erst einmal schlafen.

Landschaft in der Uckermark/Landscape in Uckermark

Morgen soll es dann noch etwas heißer werden, aber dann müssen wir 10km weniger fahren, aber der Wind soll auch etwas auffrischen und wieder auf Südwest drehen, wenn auch wir wieder nach Südwest fahren. Alles in allem wird es wohl wieder anstrengend werden. Aber da wir durch den Nationalpark „Unteres Odertal“ fahren werden, hoffen wir, als Entschädigung dafür wenigstens tolle Natur zu sehen.

Wenn ich übrigens gestern geschrieben habe, dass Ueckermünde die letzte Stadt vor Schwedt war, die wir morgen erreichen werden, war das nicht ganz richtig. Wir sind heute durch Penkun gefahren, das zwar weniger als 2000 Einwohner hat, aber trotzdem eine Stadt ist (eine der kleinsten Deutschlands), ein sehenswertes Schloss hat und von einigen Seen umgeben ist, was aber nichts daran ändert, dass die Gegend hier eher dünn besiedelt ist und hauptsächlich kleinere Dörfer anzutreffen sind. Das macht aber das Radfahren auch manchmal ganz angenehm, weil es lange Strecken ohne Unterbrechung durch Siedlungen oder Kreuzungen und insgessamt wenig Verkehr gibt, so dass man auch mal eine halbe Stunde schnell fahren kann, was ich heute auch ausgenutzt habe.

Schloss von Penkun/Castle of Penkun

Mit Penkun haben wir übrigens auch Mecklenburg-Vorpommern verlassen und befinden uns jetzt im nächsten Bundesland auf unserer Reise, nämlich in Brandenburg und dort im Landkreis Uckermark. Interessanterweise ist die Uckermark nach dem gleichen Fluss benannt worden wie Ueckermünde, der jedoch in Brandenburg Ucker und in Vorpommern Uecker heißt.

Damit ihr nachvollziehen könnt, was wir heute geleistet haben, hier noch der Link zu unserer heutigen Tour.

2000 km Deutschland/2000 km through Germany

Short English Summary: Today we reached the threshold of 2000km on our tour through Germany. We travelled from Warnemünde, near Rostock, over Fischland-Darß-Zingst to Barth, a small, nice town at the coast of one of the Boddens (briny bodies of water at the Baltic coast), for which the federal state of Mecklenburg-Vorpommern is famous.

Ich befürchte, heute wird es eher wieder ein kurzer Bericht werden, da ich doch schon recht müde bin und mir die Konzentration schwer fällt. Aber da es insgesamt wieder ein so schöner Radfahrtag war, möchte ich doch ein paar Zeilen schreiben. Dabei fing der Tag etwas zäh an, da es in unserem Hotel in Warnemünde zwei Frühstücksschichten gab und wir uns für die spätere entschieden haben, um nicht beim gemütlichen Frühstücken den Teller unter dem Mund weggezogen zu bekommen und wir deshalb erst nach 10 Uhr mit Frühstück fertig waren. Bis wir dann unsere Taschen gepackt hatten, noch ein bisschen Wasser und Obst eingekauft hatten, die vergessenen Handschuhe von Beate im Hotel noch abgeholt hatten und mit der Fähre über die Warnow gefahren waren, war es schon fast 12 Uhr, als wir endlich die heutigen fast 80km in Angriff nehmen konnten.

Fahrt über die Warnow/Ferry trip across the river Warnow

Das erste Stück ging dann heute hauptsächlich durch Wald, die Rostocker Heide, bis nach Graal-Müritz, womit ich wieder Erinnerungen verbinde. Denn dort war ich mit Edina und Sanja 2008 zur Kur gewesen, aber das habe ich, glaube ich, gestern schon erwähnt. Ich konnte mich auch noch ein bisschen an die Gegend dort erinnern und besonders an den Kampf, den ich mit den beiden immer ausfechten musste, wenn wir an den Strand gehen wollten, der vielleicht 1km vom Kurheim entfernt war. Da zu der Strecke auch oft noch unangenehmer Gegenwind hinzukam, wollten die beiden nie so richtig und ich musste alle meine Überzeugungskraft aufwenden, um sie zu überreden, doch mitzukommen. Aber viel anderes konnte man dort nicht machen, als wenigstens einmal am Tag einen kleinen Spaziergang zum Strand oder in den Wald zu machen. Aber ich kann mich auch an verschiedene Ausflüge am Wochenende erinnern, in den Zoo nach Rostock, zum Vogelpark in Marlow und eine Schifffahrt auf der Ostsee. Und dass Sanja immer einfach in das Schwimmbecken gesprungen ist, obwohl sie noch gar nicht schwimmen konnte (sie war damals fast drei jahre alt), darauf vertrauend, dass ich sie schon wieder rausfischen werde, was ich natürlich auch tat, aber anstrengend war das schon, weil man sie keinen Moment aus den Augen lassen durfte.

Weg durch die Rostocker Heide/Trail through the Rostock Woods

Nach Graal-Müritz fuhren wir wieder an der Ostsee entlang aber weiterhin durch den Küstenwald bzw. durch das Ribnitzer Moor. Während ich aber gestern noch die Beschaffenheit des Radwegs gelobt habe, habe ich das getan, bevor ich mir die heutige Strecke angeschaut hatte. Ich hatte mich zwar schon gewundert, warum Komoot sie als schwer klassifiziert hatte, während sie nicht übermäßig lang, noch mit großen Steigungen ausgestattet war (ganz im Gegenteil, sie war fast durchgängig flach), aber in die Schwierigkeit geht auch die Untergrundbeschaffenheit ein und da war heute alles vertreten, von einfach zu fahrendem Asphalt, über auch noch akzeptablen Kies, und weniger schönen Kopfsteinpflaster, uralten Betonplatten, Schotter, Waldwegen und Sand. Teilweise wurden wir ganz schön durchgeschüttelt, aber wenigstens sind die großen Dreckklumpen von unseren Rädern dabei auch abgeschüttelt  (und durch eine Staubschicht ersetzt) worden.

Landzunge durch den Saaler Bodden/Tongue of Land in the Saaler Bodden

Die zweite Hälfte unserer Etappe führte uns dann über Fischland, Darß und Zingst mittenhinein in die Vorpommersche Boddenlandschaft, die auch Nationalpark ist und ein Paradies für Vögel und ihre Beobachter*innen. Zum Vögelbeobachten hatten wir aber keine Zeit, konnten aber das Fahren auf dem schmalen Landstreifen zwischen Ostsee und Bodden genießen. Besonders bei so schönem Wetter sind die Farben ein Fest für die Augen: Das Blau des Himmels und des Wassers, das Grün der Wiesen und Wälder, das gelbe Glitzern der Blumen, das Rot der Backsteinhäuser und das Weiß des Sandes. Schade, dass ich auch nicht so richtig Zeit hatte, um das in Fotos angemessen abzubilden.

Unser Tagesziel war mit Barth wieder auf dem Festland, noch eine dieser vielen kleinen, nicht so bedeutenden, aber doch auch schönen Städte, die wir auf unserer Tour kennengelernt haben. Außerdem ist Barth wegen der Barther Bibel bekannt, eine Bibel in Niederdeutscher Sprache aus dem 16. Jh.

Barth

Morgen geht es dann weiter nach Rügen, wo wir unsere Freunde Manuela und Jens besuchen werden und auch mal wieder einen Ruhetag einlegen werden. Aber vorher noch unsere heutige Tour: Warnemünde-Barth. Übrigens sind wir jetzt insgesamt über 2000km gefahren, haben also schon ungefähr 2/3 unserer gesamten Deutschlandtour geschafft.

Hinter Gittern/Behind Bars

Short English Summary: Today we crossed another border between two German states: From Schleswig-Holstein to Mecklenburg-Vorpommern, where the former was part of Western Germany and the latter of Easter Germany. Our destination today was Wismar, whose old town is part of the UNESCO world’s heritage. There we stay in a hotel which was a former prison and in which the rooms are called „cells“.

Nachdem sich die Zellentür nun endgültig für diese Nacht hinter uns geschlossen hat, kann ich die Zeit nutzen wieder etwas über diesen Tag zu schreiben. Bevor wir in Neustadt gestartet sind, haben wir erst noch ein paar Einkäufe erledigt, so dass wir etwas später los kamen als sonst. Da wir aber das nächste bikeline-Buch in Neustadt nicht bekommen konnten, der Buchladen in Wismar, bei dem wir es dann reserviert haben, aber nur bis 18 Uhr auf hatte und wir wieder über 80km vor uns hatten, war ich mir nicht sicher, ob wir es rechtzeitig schaffen würden, um das Buch noch abzuholen. Aber, als kleiner Vorgriff, wir waren dann doch schon ungefähr um 17.30Uhr in Wismar, wenn es auch am Morgen noch nicht so danach ausgesehen hatte.

Überfahrt von Travemünde zum Priwall/Ferry Ride from Travemünde to Priwall

Denn nach nicht viel mehr als 5km wollte Beate in Sierksdorf für eine kleine Toillettenpause  anhalten. Da dort aber der Strand gerade noch leer war und die Ostsee so einladend blau schimmerte, überkam mich die Lust mal schnell reinzuspringen und ein paar Minuten zu schwimmen, was ich dann auch getan habe. Dadurch war es aber schon fast 12 Uhr bis wir richtig losgefahren sind. Außerdem haben wir den Fehler gemacht, getrennt wieder loszufahren, damit Beate ein bisschen Vorsprung hat, den ich bald wieder einzuholen gedachte. Wie es aber so geht, irgendwie bin ich dann doch wieder an Beate vorbeigefahren ohne es zu merken.  Zu allem Überfluss fand Beate aufgrund einer Umleitung nicht wieder auf den richtigen Weg zurück, so dass sie wieder an mir vorbei fuhr, während ich auf sie wartete. Aber am Ende haben wir uns dann glücklich wieder an der Fähre in Travemünde getroffen. Leider konnte Beate deswegen die Steilküste zwischen Timmendorfer Strand und Travemünde nicht sehen, was der Höhepunkt für mich während dieses Teil unserer heutigen Etappe war.

Steilküste bei Travemünde/Cliff Line near Travemünde

Während wir hier an der Küste entlang radeln ergeben sich immer wieder Beziehungen zu Urlauben oder Erlebnissen, die wir in der Vergangenheit hatten. In Kiel z.B. bei Klara mit ihrer Familie mit zwei kleinen Kindern sind uns viele Dinge eingefallen, die wir mit unseren Kinder erlebt haben, gestern bei der Fahrt zum Fehmarnsunt, unser Urlaub mit Sanja und Edina, den wir vor einigen Jahren dort verbracht haben. Das war übrigens auch der Grund, warum wir nicht die Schleife über Fehmarn mitnehmen wollten, da wir damals schon recht viel mit dem Rad gefahren sind und deswegen dachten, das meiste schon gesehen zu haben. Außerdem ist im Moment die Fehmarnsuntbrücke für Fahrräder gesperrt, weswegen es etwas umständlich gewesen wäre, dort hinzukommen.

Ein weiterer Urlaub, an den ich heute denken musste, war noch gar nicht so lange her. Zum letzten Jahreswechsel war ich nämlich mit meiner Schwester auf der Insel Poel, die in der Bucht vor Wismar liegt. Und als wir dort waren, haben wir natürlich auch Wismar mehrere Besuche abgestattet. Aber im Sommer ist die Stadt noch viel schöner als im grauen Winter, wobei sie mir damals auch schon sehr gefallen hat, was keine Kunst ist, schließlich ist die Altstadt zusammen mit der von Stralsund Welterbe der UNESCO (ich weiß gar nicht, das wievielte Welterbe wir jetzt schon auf unserer Tour gesehen haben, manchmal denke ich, es ist schon fast etwas besonderes in Deutschland kein Welterbe zu haben).

Blick auf die Insel Poel/View to the Island of Poel

Und noch eine Beziehung zu einem vergangenen Urlaub verbinde ich mit Wismar, nämlich unseren Urlaub in Rerik, nicht weit von Wismar, das wir morgen durchfahren werden. Damals musste ich während des Urlaubs zurück nach Heidelberg fahren, da ich ein Bewerbungsgespräch in Karlsruhe hatte, was aber nicht sehr erfolgreich war, weshalb ich heute immer noch bei SAP arbeite. Was mir aber noch viel eindringlicher im Gedächtnis blieb, ist Nadjeschdas paralleler Aufenthalt in Montpellier. Ich glaube, es war ihr erster Urlaub ohne uns, sie war damals 12 Jahre alt und mit dem Stadtjugendring zum Jugendaustausch in Heidelbergs Partnerstadt. Leider hat es am Anfang für sie gar nicht gepasst, sie kam mit ihrer Gastfamilie nicht zurecht und mit ihren rudimentären Französischkenntnissen war auch die Kommunikation schwer. Deswegen rief sie uns ständig über das Mobiltelefon an, das wir ihr für den Notfall mitgegeben hatten. Da es aber so viele Notfälle gab und Telefonieren von Frankreich nach Deutschland damals noch teuer war, war das Guthaben schnell aufgebraucht, so dass wir ständig nachladen mussten, bis plötzlich überhaupt kein Anruf mehr kam, was uns noch mehr in Sorge brachte. Wie sich dann aber glücklicherweise herausstellte, war eine Lösung gefunden worden, in dem Nadjeschda zu einer anderen Familie kam, bei der auch schon ihre Freundin war. Da das ja kein Notfall mehr war, wurden wir auch nicht darüber informiert, dass es ihr wieder gut ging.

Das besondere an dieser Reise ist, dass diese ganzen isolierten Orte, die man mal aufgesucht hat, plötzlich in eine räumliche Beziehung gebracht werden. Während es vorher einzelne Punkte auf der Landkarte waren, die man mit dem Zug anfährt und dann wieder nach Hause zurückkehrt, fährt man jetzt diese Orte nach und nach an, stellt fest, wie nah oder fern sie zueinander liegen, und wie sich zwischen ihnen Land und Leute ändern. Heute hat sich z.B. auch wieder die Erscheinung der Ostseeküste signifikant geändert. Während die letzten Tage die Küste eher flach war mit einigen Hügel im Hinterland, gibt es hier immer mehr Steilküsten, was das Radfahren die Küste entlang noch etwas abwechslungsreicher, aber auch anstrengender, macht mit dem ständigen Auf und Ab, was mir aber auch besser gefällt. Die Steigungen sind zwar immer kurz, aber unter Umständen doch recht steil. Aber so gibt es auch immer wieder kleine sportliche Herausforderungen auf der Strecke.

Mit dem Passieren von Travemünde bzw. dem Priwall haben wir auch wieder eine Bundeslandgrenze überschritten, diesmal die zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, die früher auch die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten war. Deswegen war an der Grenze auch ein Gedenkstein aufgestellt, der dieser Teilung gedachte. Dort haben Beate und ich natürlich auch eine kleine Gedenkminute eingelegt, schließlich sind wir in unterschiedlichen deutschen Staaten aufgewachsen und hätten uns ohne die friedliche Revolution in der DDR, die letzten Endes auch diese Grenze zu einer einfachen Bundeslandgrenze gemacht hat, wahrscheinlich nie kennenlernen können.

Gedenkstein an der ehem. deutsch-deutschen Grenze/Memorial at the former German-German Border

Noch ein anderer Unterschied in der Landschaft heute war, dass die Küste hier oft einem Waldstreifen hat, was besonders bei der Sommersonne, die jetzt fast durchgehend scheint, das Radfahren angenehmer durch Schatten und etwas Kühle, obwohl die Temperaturen für unsere Verhältnisse doch recht angenehm sind (gerade war im Wetterbericht von 37°C die Rede, während es hier um die 25°C sind).

Blick auf das Meer/View to the Sea

Eine letzte Sache, die ich heute noch kurz erwähnen möchte, ist die Katastrophe der Cap Arcona, die sich in den letzten Kriegstagen 1945 in der Lübecker Bucht vor Neustadt ereignet hat und bei der 4600 KZ-Häftlinge ums Leben kamen. In Neustadt gibt es ein eigenes Museum dazu und immer wieder an der Küste hier gibt es Gedenkstätten, wo Opfer angespült wurden. Auch auf der Insel Poel, wo wir zum Jahreswechsel waren, gab es eine etwas größere Gedenkstätte, an der auch etwas zu den Hintergründen erklärt wurde.

Und nun muss ich auch noch meinen Eingangssatz auflösen. Wir schlafen heute nämlich in einem Hotel, das früher eine Jugendarrestanstalt war, das „Kittchen“ heißt und in dem die Zimmer „Zellen“ heißen.

Hier noch unsere heutige Tour: Neustadt-Wismar.