Short English Summary: After we left the island of Rügen yesterday, we went onshore from Stralsund via Greifswald to Lubmin. A big part of our stage today led over a cobbled road, which was hard to travel on, but nevertheless a wonderful alley with a lot of old trees. In addition, we saw the nature reserve Lanken and took a bath in the Greifswalder Bodden, a part of teh Baltic Sea.

Mit Blick auf den Greifswalder Bodden und Rügen schreibe ich heute meinen Tagesbericht aus Lubmin, dem Endpunkt unserer heutigen Etappe. Auch wenn wir gestern Rügen verlassen haben, lässt es uns noch nicht so richtig los, von Stralsund aus haben wir es natürlich gesehen, aber auch unterwegs heute konnte man es immer wieder sehen. Aber morgen werden wir dann auf Usedom sein, dann werden wir Rügen endgültig hinter uns gelassen haben.

Unsere erste Zwischenstation auf dem Weg nach Lubmin war Greifswald, aber der Weg dorthin war alles andere als ein Zuckerschlecken. Denn er führte auf einer wunderschönen Allee mit alten Bäumen entlang, deren einziger aber entscheidender Nachteil für uns der Straßenbelag war, der aus historischem Kopfsteinpflaster bestand. So sind wir also 15 km auf Kopfsteinpflaster nach Greifswald gehoppelt, was zwar nicht ganz so schlimm war wie befürchtet, aber trotzdem ganz schön anstrengend. Leider habe ich dabei mal wieder ein Teil meines Fahrrads verloren, diesmal die Abdeckung meiner Federgabel, was aber wahrscheinlich nicht wesentlich für die Funktion ist, außer dass ich die Dämpfung jetzt nicht mehr justieren kann, was ich aber sowieso nie gemacht habe. Anstatt der Abdeckung habe ich jetzt ein Stück Panzertape darübergeklebt, damit kein Dreck eindringen kann. Wenn wir mal bei einem Radladen vorbei kommen, kann ich mal nachfragen, ob sie ein Ersatzteil haben.

Nach Greifswald war der Weg dann erst einmal wieder gut zu befahren und führte weiterhin schön auf dem alten Treidelpfad am Ryck, der Fluss an dem Greifswald liegt, nach Wiek, wo der Ryck in den dänischen Wiek mündet. Diesen umrundeten wir und durchfuhren dann noch das Naturschutzgebiet Lanken, was auch sehr schön war, aber eigentlich gar nicht erlaubt war, da dort der Radweg gerade neu gemacht wird und deswegen gesperrt war. Aber wir sind dann einfach durch die Baustelle gefahren, da wir lieber dort langfahren wollten als über die Straße.

Jetzt sind wir, wie schon erwähnt, in Lubmin eines der vielen Seebäder an der Küste, das auch in der Vergangenheit als Standort des größten DDR-Kernkrafwerks „Greifswald“ bekannt war, das immer sich immer noch im Rückbau befindet. Diesem haben wir aber keinen Besuch abgestattet, sondern stattdessen ein Bad im Greifswalder Bodden genommen, da der Strand und die Seebrücke von Lubmin direkt vor unserem Hotel sind.

Und hier noch unsere heutige Tour auf Komoot: Stralsund-Lubmin.





