Short English Summary: Today we started a second time from home. This time by S-Bahn which we took to Mosbach from where our second stage really started. The first half of the stage went through the Odenwald (one of the German Mittelgebirge (low montain ranges)), which meant a lot of steep rises of about 700m difference of altitude in total. In the second half we saw some small cities like Buchen, Walldürn, and Hardheim, and ended our day in Tauberbischofsheim. Today everything went smooth and the rain only started when we already arrived in the hotel.
Wieder regnet es, wir sitzen aber glücklicherweise trocken in unserem Hotelzimmer. Diesmal sind wir rechtzeitig vor dem großen Regen an unserem Ziel angekommen. Auc alles andere hat heute viel besser als gestern funktioniert: Keine Radpanne, keine überraschenden Sperrungen mit Umweg und nur wenig Regen während der Fahrt.
Heute morgen sind wir also zum zweiten Mal von zu Hause aufgebrochen, haben uns richtig von Edina und Sanja verabschiedet, die jetzt die nächsten zwei Monate ihr Leben alleine managen müssen (was sie aber sicher gut hinbekommen werden), und sind erst einmal zur S-Bahn gefahren, um von Mosbach unsere zweite Etappe zu starten.
Auch wenn es sich gestern Abend und heute Morgen etwas seltsam anfühlte, nach dem Losfahren wenige Stunden später wieder zu Hause zu sein, war es doch gut, da wir dadurch noch einige Sachen erledigen konnten, die wir sonst entweder nicht hätten machen können oder am Sonntag noch hätten machen müssen. Außerdem konnten wir auch noch ein paar Sachen zusätzlich einpacken, die wir andernfalls nicht mitgenommen hätten, und sind so insgesamt besser vorbereitet aufgebrochen.

Aber jetzt zu unserer heutigen Fahrradtour. Von Mosbach sind wir erst auf einer alten Bahntrasse, die heute als „Wanderbahn“ ein Wander- und Radweg ist und von der man nur noch ein paar alte Bahnhofshäuschen sehen kann, nach Mudau gefahren, dann über Buchen, Walldürn und Hardheim nach Tauberbischofsheim.

Während das Wetter heute angenehmer als gestern war, unterwegs regnete es nur ein paar Tropfen und erst in Tauberbischofsheim fing es stärker an zu regnen, war die Strecke heute mit einigen Steigungen über mehr als 700 Höhenmeter anspruchsvoller. Mit dem Odenwald mussten wir unser erstes Mittelgebirge durchqueren, einige weitere werden noch folgen. Auf dem Abschnitt zwischen Mosbach und Mudau könnte man übrigens denken, dass der Odenwald nur eine Aneinanderreihung von Weihnachtsbaumplantagen ist, so viele konnten wir am Wegesrand sehen. Wie auch immer, auf alle Fälle haben wir insgesamt über 700 Höhenmeter überwunden, die ersten 25 km ging es eigentlich nur bergauf, wenn zwar nicht sehr steil, aber kontinuierlich. Später gab es dann noch zwei weiter kürzere, aber steilere Anstiege zu bewältigen. Aber wir haben es gut geschafft, wobei beim letzten Anstieg die Kräfte doch langsam nachgelassen haben.


Gegen 16 Uhr kamen wir dann am heutigen Ziel an: Der nördlichsten Kreisstadt Baden-Württembergs Tauberbischofsheim. Im anfangendem Regen machten wir noch einen kleinen Stadtrundgang am kurmainzischen Schloß vorbei, durch die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und über den Markplatz mit dem neogotischen Rathaus. Alles in Allem sehr schön und sicherlich wert als Endpunkt unserer zweiten Etappe zu dienen, der auch gleichzeitig der Endpunkt des Odenwald-Madonnen-Wegs ist, den wir seit Heidelberg gefahren sind. Ab morgen fahren wir dann die Deutschlandroute 9 bis Bremerhaven.

Zum Schluss ist hier noch der Link zu unserer aufgezeichneten Tour.



















































