Ein Abend an der Donau

Heute sitze ich nicht im Hotelzimmer um meinen Tagesbericht zu schreiben, sondern in Ybbs direkt am Ufer der Donau. Wir sind so früh hier angekommen, dass wir uns jetzt mit Schiffe Beobachten die Zeit bis zum Abendessen betreiben können.

Da das Hotel in Enns nur bis 9 Ihr Frühstück anbot, sind wir schon früh losgefahren und wahrend entsprechend trotz einer einstündigen Mittagspause bei Grein schon um 14 Uhr in Ybbs. Und nachdem wir das kleine Städtchen schon von allen Seiten durchwandert haben – es ist übrigens sehr schön -, ist es aber noch zu früh zum Abendessen. Deshalb sitzen wir jetzt an der Uferpromenade und schauen auf die Donau.

Wir haben sogar schon den Rest unseres Urlaubs geplant und Unterkünfte für die nächsten drei Tage gebucht. Wir werden morgen bis Krems fahren und am Donnerstag schon, einen Tag früher als geplant, bis Wien durchfahren. Das gibt zwar eine sehr lange Tour für unsere Verhältnisse, aber 20km vor Wien noch einmal übernachten wollten wir auch nicht. Dafür haben wir jetzt einen ganzen Tag, um uns Wien anzuschauen, und nicht nur einen Abend, wie ursprünglich gedacht.

Über den Weg gibt es heute nicht so viel zu erzählen. Bei Enns setzte sich das fort, was sich auch schon bei Linz angekündigt hatte. Wir fuhren erst ungefähr 10km durch Industriegebiet, bevor es wieder ländlich wurde und geradezu einsam. Es gab kaum Ortschaften, und auf dem Donauradweg waren heute auch recht wenige unterwegs. Dies ging dann ungefähr 30 km so weiter, bis kurz vor Grein, wo wir wieder von der nördlichen auf die südlicheb Donauseite wechselten, weil wir ansonsten die nächsten Kilometer direkt auf einer viel befahrenen engen Straße hätte fahren müssen. So sahen wir Grein nur von weitem, aber es sah auch so schön aus.

Die Donau vor Grein
Grein vom gegenüber liegenden Ufer

Nach Grein rückten die Hügel und der Wald wieder bis ganz an den Fluss heran, so dass wir im Schatten der Bäume fahren konnten. In Gegensatz zu den vorherigen Tagen war das aber gar nicht so erwünscht, da die Sonne heute bis zum Nachmittag brauchte, um richtig hervorzukommen. Im Wald war es sogar fast schon etwas kühl, aber zum Radfahren waren es ideale Bedingungen. Vielleicht waren wir auch deshalb schon so früh in Ybbs.

In Ybbs haben wir uns dann, wie schon oben erwähnt, die Altstadt angeschaut. Auch hier gibt es schöne alte Häuser aus mehreren Jahrhunderten und eine spätgotische Kirche mit barocker Innenausstattung. Das Schönste ist aber, an der Donau zu sitzen, auf den Fluss und die umgebende Landschaft zu schauen und Körper und Geist zu Ruhe kommen zu lassen.

Impressionen von Ybbs

Mittlerweile ist unser Abendessen zu Ende und ich sitze doch wieder in der Pension um meinen Artikel anzuschließen. Es war gar nicht so einfach überhaupt ein Restaurant für das Abendessen zu finden. Aber schließlich haben wir doch den einzigen geöffneten Gasthof gefunden, und sogar noch einen in einem schön restaurierten alten Haus. Das Essen war übrigens auch lecker und wir haben wieder zwei österreichische Wörter kennengelernt: Eierschwammerl (Pfifferling) und Sturm (Federweißer oder neuer Wein).

Gasthof Mang

Und zu guter Letzt wie immer: Die gefahrene Strecke Von Enns nach Ybbs.

Ein Gedanke zu “Ein Abend an der Donau

  1. Avatar von Dirk Boller Dirk Boller

    Das war wieder ein sdehr eindrucksvoller Bericht mit tollen Bildern.Erfreulich,dsss es Beate
    wieder besser geht.Nun wünschen wir euch weite erine gute Fahrt mit tollen Erlebnissen.
    Bleibt weiter gesund!
    Wir freuen uns jeden Tag auf eure tollen Berichte.
    Nun weiter eine gute Fahrt.
    Papa und Mama

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