Mittlerweile sitzen wir schon im Zug nach Nürnberg, womit unsere Fahrradtour an der Donau endgültig zu Ende ist. Wie ich schon am Donnerstag geschrieben habe, haben wir uns jetzt doch entschieden, sehr zur Freude von Sanja, nur bis Regensburg zu fahren.
Aber bevor wir dort ankamen hatten wir gestern noch eine lange, aber schöne Etappe vor uns. Der erste Teil des gestrigen Tages hätte auch immer dem Motto „Hopfen und Malz, Gott erhalt’s“ stehen können. Denn von Vohburg aus fuhren wir wieder hauptsächlich durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete, diesmal aber zur Abwechslung mit viel Hopfenanbau. Da scheinbar bei Hopfen auch gerade die Erntezeit ist, konnten wir auch in einigen Dörfern den, wie die Hopfeldolden von den geernteten Pflanzen getrennt wurden.

Den Schlusspunkt der ersten Teiletappe von gestern bildete dann das Kloster Weltenburg mit seiner ältesten Klosterbrauerei, die den Hopfen dann mit Markt und Wasser versetzt zu Bier braut. Von diesen Bier haben wir aber nichts probiert, da man dafür einen Tisch hätte reserviert haben müssen oder lange hätte warten müssen. Außerdem wäre uns das Weiterfahren dann vielleicht auch etwas schwerer gefallen. Deshalb nutzten wir die Zeit zum Anschauen der Klosterkirche, die mit barocken Deckenmalerei prächtig ausgestaltet ist und zum Aufsuchen des Klosterladens.

Die Weiterfahrt erfolgte dann aber nicht mit dem Fahrrad, sondern wie schon angekündigt mit dem Schiff, von dem aus man den Donaudurchbruch, durch den die Donau sich in das Altmühltal gemogelt hat, am besten sehen kann mit den steilen Felsen rechts und links, die direkt aus der Donau herausragen.

Angekommen in Kelheim mussten wir uns dann entscheiden, ob wir tatsächlich noch bis Regensburg fahren wollten, was noch einmal fast 40km gewesen wären, oder unterwegs noch einmal eine Übernachtung einlegen sollten. Nachdem wir aber kein geeignetes Quartier vor Regensburg gefunden hatten, beschlossen wir doch bis Regensburg durch zu radeln, wo wir ein preislich passendes Hotel gefunden hatten.

Die Strecke von Kelheim bis Regensburg ähnelte eher dem, was wir letztes Jahr am Rhein schon gesehen haben. Seit Kelheim sind große und kleine Schiffe auf den Fluss unterwegs, der Fluss schlängelt sich in großen, wir ausladenden Schleifen durch sein Tal und die Straßen Düren hat auf Flussniveau am Fluss entlang. Im Unterschied zum Rhein, zumindest zu den Teil, den wie letztes Jahr gesehen haben, finden sich aber immer wieder kleine Strandabschnitte, die besonders bei dem schönen Wetter gestern, reichlich zum Baden oder zumindest zum Sonnen Geburt wurden. Manchmal gab es auch ein paar Altdonauarme, an denen man zahlreiche Wasservögel beobachten konnte.

In Regensburg ließen wir den Tag dann noch in einer urigen Studentenkneipe in Stadtamhof ausklingen, womit unsere 7-tägige Tour an der Donau beendet wäre. Insgesamt war es eine sehr schöne Tour, wenn wir an den ersten Tagen auch nicht ganz viel Glück mit dem Wetter hatten, aber wir haben sehr viel und schönes gesehen, blieben von Unfällen und Pannen verschont, und keiner ist krank geworden oder musste wegen Verletzungen oder Entkräftung aufgeben. Vor allem freut mich, dass Sanja auch bis Regensburg durchgehalten hat. Ich hoffe, dass es nicht ihre letzte Radtour mit uns gewesen war.
Hier könnt ihr wir immer sehen, Woche Strecke wir gefahren sind:
P.S.: Zum Abschluss noch ein paar Impressionen von Regensburg:



Ihr Lieben, schönes Ende bei Mechti in Nürnberg! Wir sind seit gestern mit dem Wohnmobil unterwegs im Norden. Die erste Nacht haben wir gut überstanden und heute radelten wir in Wiesmoor und Greetsiel. Am Leuchtturm fanden wir einen kleinen Ottifanten aufgemalt und mussten unwillkürlich an Decki denken. Morgen soll es in Wilhelmshaven nicht regnen. Deshalb ist das unser nächstes Ziel. Liebe Grüße an Mechti und kommt gut nach Heidelberg zurück! Wir sehen uns am Freitag! Juhu!!!
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Hallo Cordula, danke für die Glückwünsche zum Geburtstag und schön, dass ihr jetzt auch Urlaub habt. Viel Spaß und ich freue mich auf euch. Viele Grüße
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