Während Beate ihre Geburtstagsglückwünsche entgegen nimmt, schreibe ich kurz auf, es wir heute außer Beates Geburtstag noch erlebt haben. Nach einem Geburtstagsfrühstück fuhren wir heute bei fast schönem Wetter von Herbertingen ab. Zwischendurch kam sogar etwas die Sonne heraus, eine wahre Wohltat nach dem Regentag gestern. Aber soviel schon vorweg, das Wetter hat sich nicht ganz an die Abmachung gehalten, heute für Geburtswetter zu sorgen.
Bezüglich der Landschaft setzte sich heute fort, was sich gestern auf dem letzten Teil schon angekündigt hatte, langsam verliert die Donau hier immer mehr ihre Natürlichkeit und wird immer mehr von menschlichen Eingriffen beeinflusst. So sahen wir heute auch mehr Felder, Dörfe und Städte als Wald, Felsen, und Wiesen wir gestern. Auch ging der Weg heute mehr an Straßen entlang als über Waldwege. Ein Stück führte uns auch über den ersten Deich, den wir bislang an der Donau gesehen haben. Und es gab renaturierte Donauabschnitte, die natürlich ersteinmal eine künstliche Veränderung vorausgesetzt haben.
Aber die Städtchen und Dörfe, die wir sahen, ersten sehenswert. Es gibt hier viele alte Bausubstanz mit Fachwerk und weiterhin Burgen und Klöster.


Aber eine Sache über unseren Weg wollte ich noch erwähnen: Nachdem wir gestern darauf vorbereitet waren, ständig hoch und runter fahren zu müssen, hatten wir uns heute eher auf eine weitgehend flache Strecke mit gelegentlichen Steigungen eingestellt. Das war im Prinzip auch richtig, aber trotzdem bzw. deswegen staunten wir nicht schlecht, als wir plötzlich ein Schild sahen, das eine Steigung von 20% angekündigte. Das schauen wir natürlich nicht hoch zu fahren, sondern mussten unsere Räder schieben. Aber oben angekommen wartete ein schön ausgestatteter Rastplatz für Fahrradfahrer*innen auf uns: Mit gepolsterten Sitzen, Dach und Trinkwasserquelle.

Aber wie schon am Anfang kurz angekündigt spielte und das Wetter noch einen Streich. Wie geplant wollten wir in Ehingen zu Ehren von Beates Geburtstag in einem Café Torte essen. Dass das einzige Café gerade Sommerpause hatte und wir deswegen im Paradies bzw. im gleichnamigen Eiscafé stattdessen Eisbecher Essen mussten, war nicht weiter schlimm. Aber während wir noch genüsslich unser Eis verspeisten, fing es doch tatsächlich wieder zu regnen an. Da wir mit mir einem Schauer rechneten, besonders da es am Horizont schon wieder heller wurde, dachten wir den Regen beim Eis aussitzen zu können. Als aber nach 2 Stunden immer noch keine Besserung in Sicht war, bissen wir doch in den sauren Apfel bzw. stiegen in unsere Regenklamotten, und fuhren bei strömendem Regen wieder los. Diesmal dauerte es zwar nur knapp eine halbe Stunde bis wir das Regengebiet hinter uns hatten (dort schien es überhaupt kein bisschen geregnet zu haben), es reichte aber trotzdem, um wieder komplett nass zu werden. Als wir kurz danach in unserer Pension ankamen, schauten die etwas ungläubig, das es dort tatsächlich den ganzen Tag nicht geregnet hatte.
Nachdem wir geduscht und wieder gezrocknet waren, ließen wir den Tag dann standesgemäß bei einem schönen Abendessen zur Feier von Beates Geburtstag ausklingen bzw. mit dem Aufschreiben unserer heutigen Erlebnisse. Morgen geht es dann über Ulm weiter nach Gundelfingen. Aber vorher hier noch die Strecken von heute.
Stefan, ich bewundere , das Du nach dem Fahrradfahren noch Lust und Kraft zum Schreiben hast!👍Ich wünsche Euch viel 🌞🌞🌞( hier in Schwerte scheint sie und es ist trocken).Schöne Fotos! Dann bis zum nächsten Eintrag!🚲
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