Während die vorherigen Tage unser Radtour durch die Niederlande eher Klischees wiederlegt hatten, wie z.B. der viele Wald nach Arnheim oder die Obstbaumplantagen am Linge, bestätigte zumindest unsere gestrige, letzte Etappe das Klischee der Niederlande als das Land der Windmühlen. Laut Reiseführer gab es in den Niederlanden einmal 9000 Windmühlen, von denen heute noch ungefähr ein Zehntel existieren. Und von diesen haben wir gestern wahrscheinlich ein Zehntel gesehen.
Aber zuerst fuhren wir durch Dordrecht, das eine schöne Altstadt und einen alten Hafen hat. Sicherlich hätte es sich auch gelohnt, sich die Stadt auch in Ruhe anzuschauen, aber da unser Ziel gestern Rotterdam war, sind wir ohne Stopp nur durchgefahren.

Nach Dordrecht begann dann aber gleich das Windmühlenland. Zuerst trauen sie nur einzeln auf, wie dieses Exemplar bei Papendrecht:

Später sahen wir dann immer mehrere Windmühlen auf einmal, wie zum Beispiel hier:

Darunter waren auch noch im Betrieb befindliche (zumindest drehten sich die Windmühlenflügel) und schön restaurierte.

Und plötzlich war der ganz Horizont voller Windmühlen.

Aber nicht nur zahllose Windmühlen waren dort zu sehen, sondern auch hunderte von Menschen, die diese besichtigten. Wir waren im Weltkulturerbe „Windmühlen von Kinderdijk“ angekommen, von dem wir hat nicht wussten, dass wir es durchfahren würden. Wir stellten uns natürlich die Frage, wofür überhaupt so viele Windmühlen einmal gebraucht wurden, allein zum Kornmahlen sicher nicht. Aber eine kurze Recherche klärte und darüber auf, dass die Mühlen zum entwässern der Polder, die unter dem Meeresspiegel liegen, nötig waren. Heute wird das natürlich über strombetriebene Pumpen gemacht. Aber am Ende des zweiten Weltkriegs, als die Kraftwerke zerstört waren, mussten die Mühlen wohl wieder ihre traditionelle Arbeit verrichten.

Nach Kinderdijk stand mal wieder eine Fährfahrt an, schon die zweite gestern. Wir auch schon bei der ersten an diesem Tag (von Dordrecht aus) hätten wir auch diesmal direkt zur Erasmusbrücke nach Rotterdam fahren können. Aber wir wollen ja mit dem Fahrrad nach Rotterdam fahren, so dass wir dieser Versuchung wiederstanden und auch die letzten 15km mit dem Fahrrad und nicht mit dem Waterbus fuhren.
Kurz nach Kinderdijk bzw. Ridderkerk, wo wir mit der Fähre hin übergesetzt hatten, überfuhren wir dann die Rotterdamer Stadtgrenze, es wir natürlich im Bild festhalten mussten.

Bevor es richtig in die Stadt ging, fahren wir auch noch eine moderne Windmühle bzw. ein Windkraftwerk, von denen es hier überraschend wenige gibt.

Und dann sagen wir auch schon die ersten markanten Bauwerke von Rotterdam, die wir schon von unseren vorherigen besuchten kannten.

Und zu guter Letzt kamen wir nach 680km Fahrradfahren und vielleicht 150km Zugfahren (für unseren Abstecher an die Ruhr) und vielen Fährfahrten am zehnten Tag unserer Tour an der Erasmusbrücke in Rotterdam an.

Da Nadjeschda noch arbeiten musste, fuhren wir nicht direkt zu ihr, sondern erst ins Hotel, wo wir auf sie warteten. Den Abend verbrachten wir dann gemeinsam bei einem Abendessen und heute besuchten wir das Museum Hendrik Chabot, da das Museum Boijmans van Beuningen, das wir eigentlich besuchten wollten, für die nächsten Jahre wegen Renovierung geschlossen ist und einen Teil seiner Sammlung in andere Museen ausgelagert hat.
Zum Abschluss noch unsere letzte Tour: Dordrecht-Rotterdam
Ihr seid die Besten! Glückwunsch!🎉🎈🍾 erholt Euch gut von den Strapazen und eine entspannte Heimfahrt mit der Bahn! Wir waren heute in Zittau auf dem Spielplatz und sind auch ein wenig k.o.😂morgen ist dann die Schuleinführung von Magdi- dank Julia haben wir ja eine tolle Zuckertüte!💕macht’s gut!
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Herzlichen Glückwunsch zum Erreichen eures Ziels.Wir wünschen euch eine gute Heimfahrt.Da könnt ihr euch endlich mal ausruhen nach den Strapazen der Radfahrt.Ihr seid tolll!
Liebe Grüße
Mama und Papa
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Wollt ihr uns morgen besuchen und Sanja mitnehmen?
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